Vorstand

Ehrenmitglieder des Vereins

Der Verein ehrte verdienstvolle Mitglieder für ihre Tätigkeit

Lorenz Windisch

Lorenz WindischAls Lorenz Windisch im Jahr 1968 als 1.Vorsitzender abtrat, konnte man getrost vom Ende eine Ära sprechen, schließlich hatte er da eine Amtszeit von 14 Jahren hinter sich. Kein Wunder also, dass ihn die Versammlung bei seiner Demission ohne Zögern und einmütig zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Windisch verkörperte stets den würdevollen und bedächtigen Sportsmann. Sein Einsatz für seine Heimatgemeinde im Allgemeinen, und für den BSC speziell war auch im Woffenbacher Gemeinderat nicht zu unterschätzen. Bis kurz vor seinem Tod wirkte Lorenz Windisch als Ehrenvorsitzender aktiv in der Vorstandschaft des BSC mit. Der Name unserer Gaststätte, und unseres Sportparks geht maßgeblich auf seine Recherche und seinen Vorschlag hin zurück.

Georg „Schorsch“ Fuchs

Georg FuchsSchon zu Lebzeiten war der "Schorsch eine Legende. Bereits kurze Zeit nach dem Krieg machte sich Georg Fuchs als Spielleiter einer Woffenbacher Mannschaft unter dem Namen des TSV Neumarkt einen Namen. Nach der Fusion der Neumarkter Clubs schritt er couragiert zu Werke, und ließ nicht eher nach, bis sich der BSC Woffenbach gegründet hatte. Von 1950 bis 1972 war er als Spielleiter nicht nur Motor und Seele des Vereins, sondern Vaterfigur für Generationen von Fußballern zugleich.

Er war an vorderster Stelle, als man vom alten zum neuen Anger wechselte, und er war als Gemeinderat in Woffenbach maßgeblicher Befürworter, als es kurz vor der Gebietsreform um die Übereignung des gemeindeeigenen Sportplatzes an den Verein ging. Damit schuf er die spätere Grundlage dafür, dass der Verein sich Jahre später ein modernes Sportzentrum, den Sportpark zur Au schaffen konnte.

Nach seinem Rückzug als Spielleiter wurde er für seine Verdienste zum Ehrenspielleiter des BSC Woffenbach ernannt. Bis zu seinem Tod am 23. November 1999 war er stets Gast bei den Spielen der Woffenbacher Teams, sei es bei der Herrenmannschaft, oder bei der Jugend. „Es tut uns sehr weh, dass er das 50- jährige Bestehen seines BSC Woffenbach nicht mehr miterleben durfte“, so Vorstand Robert Frank bei der Beisetzung des Ehrenmitglieds betroffen. Natürlich hätte er im Rahmen der Feiern eine zentrale Rolle gespielt. Und Frank weiter: „Sein Wirken ist uns Aufgabe und Verpflichtung.“

Karl John

Karl John„Apackt wird!“ Das Motto der Achtziger Jahre beim BSC. Und anpacken konnte der Kare alle-mal. Mit Beginn seiner Amtszeit als Vorsitzender des BSC Woffenbach vollzog der Verein eine einschneidende Veränderung. Beinahe dreißig Jahre nach seiner Gründung trennte man im Jahr 1979 Gesamtverein und Fußballabteilung organisatorisch. Gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Bau des neuen Sportzentrums wäre der Arbeitsanfall nicht mehr zu bewältigen gewesen. Es war ein Glücksfall, dass gerade in der Zeit des Sportheimbaus mit Karl John ein Handwerker vom Scheitel bis zur Sohle auf der Kommandobrücke stand. Dass der Name John lange Zeit ein Synonym für Holzarchitektur war, sieht man dem Sportheim auch heute noch an. Unvergessen sind auch die Arbeitsdienste, bei denen der damalige Chef seine Helfer oft zur Verzweiflung brachte. Wenn schon lange die Brotzeit auf dem Tisch lag, wollte der Karl unbedingt noch ein paar Quadratmeter Holzdecke oder Pflaster zu Ende verlegen. „Des mach ma no schnell fertig“, hieß es dann.

Karl John kam 1955 als aktiver Fußballspieler zum Verein. Zwanzig Jahre später wurde er als 2. Vorsitzender erstmals in die Vereinsführung gewählt, vier Jahre später übernahm er den Vorsitz. Der Sportpark zur Au, in seiner Amtszeit erbaut, ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. Tragisch war dabei allerdings, dass er gerade bei der Eröffnung des Sportheims im März 1986 wegen eines Krankenhausaufenthaltes nicht dabei sein konnte. Im Jahr 1989 machte er dem hoffnungsvollen Nachwuchs Platz, brachte sich aber noch bis Januar 1997 als zweiter Vorsitzender ein.

Michael Haubner

Michael HaubnerDer „Haubner Michl“, wie er im Verein genannt wird, war ab 1956 Vereinsmitglied. Schon einige Monate später übernahm der ehemalige Berngauer das Kassieramt. Kein leichtes Unterfangen in einem Verein, dem Sponsoren nicht gerade die Haustür eingerannt haben. Darüber hinaus war Haubner auch viele Jahre als Platzwart tätig. Erst bei den Fußballern, später auch als Betreuer der Tennisplätze. Er wurde deshalb nicht nur Ehrenmitglied des Hauptvereins, sondern auch zusätzlich in der Tennisabteilung. Seine jüngste Leidenschaft gilt dem Singen im Männerchor. Michael Haubner ist mit seinem Lebenswerk für den BSC auch eine Institution.

Wolfgang Alscher

Wolfgang AlscherIm Mai 1961 trat ein junger Spund von 14 Jahren dem BSC Woffenbach bei. Wir könnten ihn natürlich einmal fragen, ob es ein mangelndes Fußballtalent war, dass ihn zum Torwart werden ließ. Sei es drum, denn wegen seiner aktiven Karriere wäre er wohl kaum Ehrenmitglied geworden. Sein wahres und großes Talent entdeckte man schon acht Jahre später, als Wolfgang Alscher Jugendleiter wurde. Unter seiner Führung hatte der BSC im Jugendfußball Erfolge wie noch nie zuvor. Auch als er 1973 die Nachfolge der Legende Georg Fuchs antrat, setzte sich sein erfolgreiches Wirken für den BSC fort. Mit dem Aufstieg 1982 in die Bezirksliga Mittelfranken krönte Wolfgang seine Aufbauarbeit. Nicht nur die Organisation im direkten Umfeld der Mannschaften lag ihm am Herzen, wie selbstverständlich war er jederzeit auch da, wenn es Woche für Woche die Sportplätze für den Spielbetrieb herzurichten galt.

Als er 1991 wieder zurück zum Jugendleiterposten der Fußballabteilung wechselte, war das der Startschuss für einen bemerkenswerten Aufschwung des Jugendfußballs. Gerade mal sechs Jugendteams hatte der BSC damals, auch an Qualität mangelte es. Heute darf Wolfgang stolz auf sein Werk blicken. Mit 13 Teams, vielen Meistertiteln und drei Bezirksligamannschaften in den älteren Jahrgangsmannschaften gehört dem BSC wieder die Zukunft. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Wolfgang Alscher von 1981-1987 Schriftführer, und von 1989-1993 3. Vorsitzender des Hauptvereins war. Am 19.1.1996 bedankte sich der BSC bei ihm mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Die Stadt Neumarkt verlieh ihm die Stadtmedaille.

Robert Knaus

Robert KnausZunächst eigentlich dem schönen Fußballsport zugetan, verschrieb sich Robert Knaus schon sehr früh – manchmal eher unfreiwillig – dem Theaterspiel. Schon auf dem Fußballfeld konnte er manchmal das Eine nicht vom Anderen unterscheiden, und machte dort zum Leidwesen für seine Mitspieler, und vor Allem seinen Torwart Wolfgang Alscher, erhebliches Theater. Beim Sturm auf die Tore verwechselte er immer wieder das des Gegners mit dem eigenen, was den Chef der eigenen Hintermannschaft zu dem Ausspruch veranlaßte: „Deckt´s nen, der is gefährlich“!

Gekrönt wurde seine Fußball-Laufbahn durch seine langjährige Tätigkeit als Trainer der Jugendmannschaften. Viele BSC- Talente gingen durch seine Hände, und formte viele von ihnen zu Juwelen, die Jahre später den Höhenflug der Fußballer maßgeblich prägten. Denkwürdig ist das Entscheidungsspiel in Roth um den Einzug in die Bayernliga, den er mit seinen Schützlingen nur knapp verpasste.

Trotz des Fußballs hatte er all die Jahre seine Theatermimen sicher unter seinem Regiment. Er hatte ein sicheres Gespür dafür, welche Theaterstücke beim Publikum ankommen, und wer für eine Rolle die richtige Besetzung sein würde. Der Lohn sind meist ausverkaufte Vorstellungen, schon lange vor ihrem Stattfinden. Welcher Intendant eines deutschen Theaters kann schon eine derartige Auslastung vorweisen?

Inzwischen erhielt Robert Knaus aus den Händen von Oberbürgermeister Thumann für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit den Ehrentaler der Stadt Neumarkt.

Albert Jäger

Albert JägerNach einem halben Jahr Mitgliedschaft beim BSC Woffenbach, wurde Albert Jäger im Januar 1977, als Schriftführer in die Vorstandschaft gewählt. Er übernahm die Mitgliederkartei bei einem Stand von 400 Mitgliedern. Schon im nächsten Jahr war er Antreiber zur Gründung einer Tennis-Abteilung, mit Tennisheim und zwei Plätzen. Hier war er nach Fertigstellung 1979, auch einige Jahre als Platzwart tätig.

Dann begannen auch schon die Marathon-Sitzungen für die Planung zum neuen Sportzentrum. Während des Baus des Sportheims 1984/85, hatte der Albert die undankbare Aufgabe, die wöchentlichen Arbeitsdienste der Mitglieder zu organisieren.

In der Saison 1985 bis 1988 war er noch Fußball-Spielleiter der 2. AH-Mannschaft.

Albert Jäger war ein stiller Arbeiter im Hintergrund. Sorgfalt ging für Ihn immer vor. Und so wurde er, nach zweijähriger Unterbrechung und nach langem Drängen schon fast gezwungen, im Januar 1989, wieder in der Vorstandschaft tätig zu werden. Ihm wurde das Amt des Hauptkassiers übertragen, was er lange Jahre ausübte. Während dieser Zeit versah er auch die Verwaltung der Mitglieder, wo die Zahl in den Jahren 1997/98 nahe an die 1600 gestiegen war. Auch war er zuständig für den Posteingang und anfallende Büroarbeiten.

Nach insgesamt 30 Jahren endete im Januar 2009, die Tätigkeit beim Hauptverein des BSC Woffenbach. Aber passiv ist er deshalb noch nicht: Albert entdeckte auch das Singen beim BSC Männerchor, wo er seit 1993 auch dessen Kassier ist.

Robert Frank

Robert FrankIm Alter von 10 Jahren ist Robert Frank in unseren Verein eingetreten und versuchte sein Talent als Fußballer. Den größten Erfolg verzeichnete er als Mannschaftsmitglied der damaligen Senioren-A-Mannschaft, mit der er 1986 bayerischer Vizemeister wurde.

Schon sehr früh hat sich Robert Frank dazu entschlossen, auch ehrenamtlich für den BSC tätig zu sein. Sein Ehrenamt begann 1983, als er zum Leiter der AH Gemeinschaft ernannt wurde.

1987 ist er als zweiter Vorsitzender in die Vorstandschaft des Hauptvereins eingetreten. Zwei Jahre später wurde Robert Frank zum 1. Vorsitzenden des BSC Woffenbach gewählt. Bis Februar 2011, also über 22 Jahre lang, hat Robert Frank als Kapitän die Wege und Geschicke des BSC Woffenbach mitbestimmt.

Seine erste große Aufgabe war die Fertigstellung unseres Sportgeländes Zur Au. Eine Vielzahl weiterer Projekte wurden von Robert Frank angestoßen und verwirklicht. Das 40-, 50-, und zuletzt 60-jährige Vereinsjubiläum wurden gebührend mit Robert Frank gefeiert.

Neben den vielen Aufgaben, die mit der Führung des Vereins zu tun hatten, hat Robert Frank unseren Verein ehrenvoll nach außen repräsentiert. Er war Delegierter beim BFV Verbandstag in München und beim BLSV Bezirkstag in Roding und als ständiger Delegierter beim BLSV-Kreistag vertreten. Darüber hinaus hat er den BSC bei einer Vielzahl von öffentlichen und politischen Institutionen vertreten. Robert Frank war auch hier ein anerkannter und respektierter Vertreter unseres Vereins.

Günther Nunner

Günther NunnerGünther Nunner ist 1964 im Alter von 11 Jahren in den BSC Woffenbach eingetreten. Er begann in der Schülermannschaft des BSC und spielte alle Altersklassen der Jungendmannschaften, bis er dann zunächst in die 2. Herrenmannschaft unseres Vereins wechselte. Schon bald wurden seine fußballerischen Talente entdeckt und geschätzt, sodass Günther schnell einen Stammplatz in der ersten Herrenmannschaft hatte. Im Jahr 1982 stieg die erste Mannschaft des BSC zusammen mit Günther Nunner das erste Mal in die Bezirksliga Mittelfranken auf. Den größten Triumph seiner Fußballkarriere konnte Günther Nunner 1986 mit unserer A-Seniorenmannschaft feiern, als diese Bayerischer Vizemeister der Senioren wurde.

Günther Nunner war aber nicht nur als aktiver Fußballer dem BSC zu Diensten, sondern er ist seit nunmehr ununterbrochenen 37 Jahren ehrenamtlich für den BSC tätig. In der Zeit von 01.02.1979 bis 01.02.1991 war Günther schon als 2. Kassier und Schriftführer der Fußballabteilung tätig. Seit 01.02.1991 bis heute ist Günther Nunner der 1. Kassier unserer Fußballabteilung.

Eine äußerst wichtige Aufgabe erledigt er nun auch schon seit mehr als 25 Jahren. Er kümmert sich um die steuerlichen Belange unseres Vereins und die Steuerangelegenheiten unseres Wirtschaftsbetriebs.